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Drogen-Trip

Der Wachmann schaut demonstrativ zur Seite. Noé geht voran. Über einen ungepflegten Plattenweg, vorbei an einem zugeschütteten Pool, einer verbogenen Parabolantenne, zweieinhalb Meter im Durchmesser. Aus dem Garten ragt ein achtstöckiger Betonbau in den Himmel von Medellín. Als das Gebäude noch bewohnt war, lebte hier genau eine Familie. An der Fassade sind die Schatten längst entfernter Messingbuchstaben zu erkennen: „ESCOBAR“. (Tagesspiegel 2016)

Pablo Escobar galt als größter Drogenhändler aller Zeiten. 23 Jahre liegt sein Tod zurück. Jetzt wandeln Touristen in Medellín auf seinen Spuren.

Hier weiterlesen: Tagesspiegel, 1.12.2016: "Drogen-Trip"

Escobar

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